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Die Gästeliste

Ich glaube ja, dass die meisten Paare und besonders ihr Bräute schon wisst, wen ihr zu eurer Hochzeit einladen wollt, bevor ihr überhaupt verlobt seid. Als bekennende Listen-Fanatikerin, hatte auch ich mir schon weit im Voraus Gedanken dazu gemacht. Und wisst ihr was? Am Ende kam es total anders. Wieso, weshalb, warum? Lest selbst!

yes Wedding Day Management by ergophilista, Wedding Planner München, Hochzeitsblog, Die Gästeliste
by Judith Stoop Photography

Wie viele Personen können/ wollen wir einladen?

Im ersten Schritt solltet ihr euch einen groben Rahmen stecken. Generell ist es eine persönliche Entscheidung, ob ihr eher im intimen kleinen Kreis oder in großer Runde feiner möchtet, aber denkt auch an:

 

Das Budget: Es ist die Frage ob ihr für 20.000€ lieber mit 30 Gästen exklusiv feiern möchtet, oder es euch wichtig ist, dass 100 Personen kommen, aber ihr dafür Abstriche bei anderen Punkten macht.
Die Location: Habt ihr euch bereits für eine Location entschieden, solltet ihr auch die Gegebenheiten vor Ort einbeziehen. In einem Ballsaal wirken drei Tische schnell verloren, für eine große Gruppe wird es in einer kleinen Berghütte dafür ziemlich eng.
Die Logistik: Für die genaue Ausarbeitung habt ihr noch Zeit, aber verschwendet schon jetzt einen Gedanken an die Logistik. Denn irgendwie müssen ja auch all die Menschen zu der besagten Berghütte kommen. Mit einer kleinen Gruppe fällt die Logistik in der Regel leichter.

Wen laden wir ein?

Diese Frage kann im ersten Schritt jeder von euch für sich selbst beantworten, finalisieren solltet ihr die Liste dann zusammen. Da ihr gerade dabei seid, euch dafür zu entscheiden, welche Menschen Teil der wichtigsten Zeremonie eurer Partnerschaft erden, sollt ihr auf der einen Seite ehrlich zueinander sein, auf der anderen aber auch Kompromisse eingehen. Eine sehr hilfreiche Frage ist: 

 

"Kann ich mir meinen Hochzeitstag ohne diesen Gast vorstellen?"

 

Oft ist es mit der Beantwortung dieser Frage aber nicht getan, da man sich, aus welchen Gründen auch immer, dazu verpflichtet fühlt jemanden einzuladen. Auch das Umfeld versucht hier Einfluss zu nehmen, was die Entscheidung nicht leichter macht. Aber auch wenn es schwierig ist, steht zu eurer Meinung. Es ist eure Hochzeit und nicht die eurer Eltern, eurer Geschwister oder eurer Freunde.

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Begleitpersonen: Ja? Nein? Vielleicht?

Bei Langzeit Paaren ist meist klar, dass ihr beide Partner einladet. Aber was macht ihr, wenn ihr einen der beiden nicht kennt? Wie wäre es mit einer kleinen Überraschung? Ihr mögt einen Teil der Partnerschaft, dann stehen die Chancen gut, dass ihr auch den zweiten Teil mögt. 

 

Für den Fall, dass es Differenzen zwischen euch und dem Partner eines Gastest gibt, hängt es davon ab, wie schwerwiegen diese sind. Behaltet im Hinterkopf, dass es eure Hochzeit ist und ihr niemanden einladen müsst. Vielleicht hilft in dieser Situation auch ein klärendes Gespräch.

 

Sind Singles unter euren Gästen, könnt ihr einen Blankoscheck ausstellen und einfach "+1" einladen. Oder ihr entscheidet, dass man heutzutage auch sehr wohl alleine zu einer Hochzeit erscheinen kann, zumal man ja auch andere Gäste kennt und kennen lernen kann. Eine Freundin von mir war diesbezüglich bei ihrer eigenen Trauung sehr radikal. Sie entschied, dass nur Partner, die schon länger als zwei Jahre mit einem ihrer Gäste zusammen waren mitgebracht werden durften. Auch eine Variante.

 

Generell spielt auch hier die Gesamtgröße eurer Hochzeit eine Rolle. Bei einer Feier im kleinen Kreis, fällt jeder Einzelne viel mehr auf (positiv wie negativ), als bei eine großen Feier. 

 

 

Müssen wir diejenigen informieren, die wir nicht einladen?

Eine heikle Frage, denn die Gründe gegen eine Einladung sind, wie die vorherigen Punkte zeigen, vielfältig. Bei dem einen trifft man auf Verständnis, bei dem anderen vielleicht auch Enttäuschung. Ich persönlich habe positive Erfahrungen damit gemacht, offen mit der Entscheidung umzugehen. Es geht hierbei nicht darum, sich zu rechtfertigen, oder jeden potentiellen Gast anzurufen um sich zu erklären, sondern darum, das Thema bewusst anzusprechen, wenn es bei einem Gespräch auf den Tisch kommt. Und das wird es ziemlich sicher.

Wie gehen wir mit Absagen um?

Es wird Absagen geben und zwar aus den verschiedensten Gründen. Es ist schwierig dies nicht persönlich zu nehmen, da es sich ja schließlich um den wichtigsten Tag in eurem Leben handelt. Aber genau das ist er, der wichtigste Tag in EUREM Leben und nicht in dem eurer Gäste. Freut euch also auf diejenigen, die dieses Erlebnis mit euch feiern werden und seid nicht traurig, dass nicht jeder dabei sein kann oder will.

Die Gestaltung eurer Gästeliste kann ich euch nicht abnehmen. Was ich euch aber sehr gerne abnehme ist der Stress am Hochzeitstag selbst. Schaut mal hier: Yes!

Ihr möchtet euch diese Tipps für später merken?

Dann pinnt sich doch ganz bequem auf euer Pinterest Board.

yes Wedding Day Management, Hochzeitsblog München, Was ist bei der Erstellung der Gästeliste für unsere Hochzeit zu beachten?

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