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Something old, something new, something borrowed, something blue

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Wer kennt ihn nicht, den Hochzeitsbrauch, der besagt, dass die Braut an ihrem Hochzeitstag etwas Neues, etwas Altes, etwas Geborgtes und etwas Blaues tragen soll. Dieser Brauch kommt ursprünglich aus England und ist seit vielen Jahrzehnten auch in Deutschland sehr populär. 

 

Zum Hintergrund dieser Tradition:

  • etwas Altes spiegelt das Leben der Braut vor der Ehe wieder
  • etwas Neues soll den Beginn der neuen Lebensphase in der Ehe präsentieren
  • etwas Geborgtes steht für die Freundschaft und soll Glück in die neue Ehe bringen
  • etwas Blaues repräsentiert die Treue

Nun ist es bei vielen Bräuchen so, dass sie nicht immer so einfach in die neue Zeit übertragbar sind. In diesem Artikel findet ihr Anregungen, wie ihr diese Tradition auch 2018 in euer Brautstyling integrieren könnt.

 

Something old/ Etwas Altes

  • Schmuck: Besonders schön ist es, wenn ihr ein Erbstück habt, dass in eurer Familie von Generation zu Generation weiter gegeben wird. Oft gibt es Schmuck, der traditionell zur Hochzeit getragen wird, oder man hat vor vielen Jahren Ohrringe von der Großmutter geschenkt bekommen und möchte ihr somit die Ehre erweisen. Aber nicht in jeder Familie ist dies der Fall und "alt" ist ein sehr dehnbarer Begriff. Vielleicht habt ihr selbst ein Schmuckstück, das ihr schon seit Längerem gerne tragt und das wunderbar zu eurem Brautstyling passt.
  • Kleid: Auch das Brautkleid kann "Something old" repräsentieren. Vielleicht habt ihr euch ja für ein Vintage-Second-Hand-Kleid entschieden oder tragt sogar das Kleid eurer Mutter oder Großmutter.
  • Accessoires: Es muss ja aber auch nicht gleich das ganze Kleid sein, vielleicht passt ein Accessoire aus einer früheren Generation wunderbar zu eurem neuen Look. Der Schleier, der Gürtel, der Haarschmuck auch hier gibt es viele Optionen.
  • Fotos: Das Hochzeitsfoto der Großeltern als Medaillon im oder am Brautstrauß ist eine wunderschön Idee um "etwas Altes" in euren Style zu integrieren. Auf diesem Weg könnt ihr Menschen, die vielleicht nicht mehr persönlich an eurem großen Tag dabei sein können, nahe bei euch zu tragen.

Something new/ Etwas Neues

Hierbei gibt es in der Regel die wenigsten Probleme, da sich die meisten Bräute mehrere Ding speziell für die Hochzeit kaufen.

  • Kleid: Für viele Bräute ist ein neues Brautkleid ein Muss und somit ist dieser Punkt meist recht schnell abgehakt.
  • Dessous: Für die Hochzeit bzw. die Hochzeitsnacht darf es ja gerne etwas Besonderes für Drunter sein. Auch hier kleiden sich die meisten Bräute neu ein. 
  • Accessoires: Ein Kleid allein macht noch keine Braut. Viele Frauen entscheiden sich beim Kleiderkauf für ein Komplettoutfit mit Schleier, Schuhen und Schmuck und häufig ist dann alles neu.
  • Strauß: Ein Blumenstrauß mit frischen Blüten geht definitiv als "etwas Neues" durch.

Something borrowed/ Etwas Geborgtes

Im Gegensatz zum vorherigen Punkt, kann es schwer fallen, etwas Geliehenes für das Brautstyling zu finden, denn sicherlich will man sich weder Dessous noch Schuhe leihen. Aber auch hier gibt es Möglichkeiten.

  • Kleid: Ja, Brautkleider kann man auch leihen. Für Bräute mit kleinem Budget oder denen, die sich fragen, was sie nach der Hochzeit mit dem weißen Traum anfangen sollen, ist dies eine Option.
  • Schmuck: Ob von der Familie, von Freunden oder vielleicht sogar vom Juwelier, Schmuck ist ein Accessoire, das man sich wunderbar ausleihen kann.
  • Accessoires: Neben Schmuck gibt es auch andere Accessoires, die ihr euch von euren Freunden oder der Familie leihen könnt wie wäre es z.B. mit dem Schleier eurer besten Freundin?

Something blue/ Etwas Blaues

Abhängig vom generellen Look eurer Hochzeit kann "etwas Blaues" echt schwierig werden. Vom klassischen blauen Stumpfband, möchte ich hier mal absehen, da ich es einfach schlimm finde. Auch blauer Liedschatten, ist trotz 80er Jahre Trends, nicht jedermanns Sache. Aber es gibt zum Glück ja andere Optionen und Blau ist nicht gleich Blau.

  • Schmuck: Blaue Saphire können ganz wunderbar zum Brautkleid aussehen.
  • Schuhe: Blaue Highheels zum weißen Kleid sind definitiv ein Hingucker.
  • Blüten: Blaue Blüten in eurem Brautstrauß oder euren Haaren können diesen Teil des Brauchs ebenfalls repräsentieren.
  • Jeansjacke: Ne Jeansjacke zum Brautkleid? Kann gehen, kommt aber sehr auf die Braut und das Gesamtkonzept an. Es gibt auf jeden Fall sehr coole Hochzeits-Jeansjacken mit speziellen Schriftzügen am Rücken für Bräute und Brautjungfern.
  • Gesamtkonzept: Ich hatte lange eine Sperre bei Hochzeiten mit blauer Deko, aber Nachtblau in der Kombination mit Gold sieht unglaublich edel aus. Solltet ihr also eh ein blaues Hochzeitskonzept haben, wird es euch noch leichter fallen, die Farbe in euer Brautstyling zu integrieren. 
  • Versteckte Details: Sollte Blau so gar nicht zu eurem Farbschema passen, könnt ihr die Farbe auch versteckt an euch tragen z.B. ein blauer Aufnäher im inneren Saum eures Kleides, eine blaue Schleife an den Dessous oder ein blauer Schriftzug auf den Sohlen eurer Schuhe.

...and a silver sixpence in her shoes

Im ursprünglichen Brauch gibt es diesen Zusatz, der in Deutschland allerdings weniger verbreitet ist. Eine sixpence Münze oder alternativ ein 1-Cent Stück im oder am Schuh der Braut, soll die finanzielle Lager der zukünftigen Eheleute sichern. 

Wie bei allen Bräuchen und allen Punkten bei der Vorbereitung eurer Hochzeit, möchte ich euch den Rat an die Hand geben ehrlich zu euch und euren Liebsten zu sein. Es bringt niemandem etwas, wenn ihr nur einem Brauch wegen, oder eurer Familie zuliebe etwas tragt oder tut, was ihr eigentlich nicht wollte und das euch an eurem großen Tag ein schlechtes Gefühl gebt. Denn es ist eure Hochzeit und an diesem Tag solltet ihr euch großartig, wunderschön und geliebt fühlen.

 

Habt bei den Vorbereitungen weiterhin super viel Spaß und meldet euch gerne bei mir, wenn ihr euch Unterstützung wünscht. 

Eure Julia

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