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Unsere etwas andere Hochzeitsreise

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Keine Sorge, ich starte nun keinen Reiseblog. Aber da Moritz und ich im November 2018 unsere Hochzeitsreise nachgeholt haben, die Reise nicht unbedingt der Vorstellung einer klassischen Hochzeitsreise entspricht und wir so begeistert davon waren, möchte ich euch einen kleinen Einblick als Inspiration für eure eigene Honeymoon Planung geben.

Wann geht's los?

Klassischerweise folgen die Flitterwochen kurz auf die Hochzeit, allerdings ging sich das bei uns zeitlich nicht aus. Daher verschoben wir die Hochzeitsreise um über ein Jahr und entschieden uns für Herbst 2018, was auch an unserer Wunschdestination lag.

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Wohin solls gehen?

Bezüglich dem Reiseziel waren wir uns ziemlich schnell einig. Es sollte nach Südamerika gehen, genauer gesagt nach Peru. Wir waren uns aber lange unsicher, ob wir alles individuell buchen oder doch ein Pauschalangebot nutzen sollen. Für mich ist Reisen eine große Leidenschaft, doch die Planung macht mich fertig. Viel zu viele Optionen, Angebote und damit verbundene Abwägungen. Also marschierten wir Anfang 2018, mit einer mehr oder weniger fixen Vorstellung, in ein kleines Reisebüro in Schwabing und wurden nicht enttäuscht. Mit einem Marco Polo Young Line Katalog im Gepäck ging es wieder nach Hause und wir entscheiden uns innerhalb weniger Tage, die zweiwöchige Peru Rundreise zu buchen und hingen noch eine Badeverlängerung in Tulum Mexiko an. 

Was muss alles mit?

Wie ihr vielleicht wisst, bin ich ja ein großer Listenfan und hatte selbstverständlich auch für diese Reise eine Packliste erstellt. Für mich lag die Herausforderung darin, mich klimatechnisch von knapp unter 0°C bis über 30°C auf alles vorzubereiten und es so zu packen, dass das Leben aus dem Koffer nicht in ein totales Chaos ausartet. Da ich was Outdoor-Klamotten angeht sehr schlecht ausgerüstet bin, mussten meine normalen Sportklamotten für die Touren herhalten, was auch total ausgereicht hat. Ansonsten war eine gut bestückte Reiseapotheke und viiiiel Sonnencrem für mich Weißwurst ganz besonders wichtig. Das deutsche Insektenmittel hätte ich mir dagegen sparen können, da sich besonders die mexikanischen Mücken mal so gar nicht davon beirren liesen. Eine gute Investition war dagegen eine leichte Daunenjacke, die auch bei den leichten Minusgraten gut warm gehalten und ansonsten wenig Platz weg genommen hat. 

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Eine Gruppenreise in den Flitterwochen?

Jap, über diesen Punkt hatte ich mir im Vorfeld definitiv Gedanken gemacht. Traditionellerweise hat man bei der Vorstellung von Flitterwochen eher romantische Tage zu zweit im Kopf, als Rucksacktouren mit 23 anderen Leuten. Aber wie alles im Leben ist halt auch das eine Frage des Geschmacks. Die zwei Wochen mit der Gruppe waren so abwechslungs- und ereignisreich, wir haben so viel gesehen, erlebt und so tolle Menschen kennengelernt, dass dieser anfänglichen Zweifel im Nu weggeblasen war. Und der entspannte Part am Traumstrand sollte uns ja noch in Mexiko erwarten. 

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Meine persönlichen Highlights der Peru Rundreise

Euch alle Erlebnis dieser zwei Wochen zusammenzutragen würde den Rahmen definitiv sprengen. Zusammengefasst kann ich aber sagen, dass mich sowohl das Land, als auch die Leute und die Organisation der Rundreise begeistert hat. Meine Highlights waren:

  • der Aufenthalt in den Dünen inkl. Buggyfahrt durch die Wüste und Sandboarding
  • das Lagerfeuer direkt am Meer in Puerto Inca
  • die Übernachtung in einer Lehmhütten auf einer kleinen Insel auf dem Titicacasee
  • der Besuch von Machu Picchu 
  • die abwechslungsreichen Landschaften und die unfassbaren Weiten
  • die Herzlichkeit und Gastfreundschaft der Einheimischen
  • mich um nichts kümmern zu müssen, außer wie viele Wasserflaschen ich am nächsten Tag brauche ;-) 
  • die Stimmung in der Gruppe und die großartige Betreuung unserer Reiseleiterin Yovanna

Was für uns besonders schön war, war das wir mit den Leuten vor Ort so leicht in Kontakt gekommen sind. Durch unsere Spanischkenntnisse konnten wir uns wunderbar austauschen und sind den Einheimischen gefühlt näher gekommen, als auf Englisch. Generell kommt man mit Englisch, gerade in den Bereichen die touristischer geprägt sind so wie in den Städten, gut zurecht. Mit Spanisch hat man aber einen anderen Zugang. Sich ein paar Brocken anzueignen kann also auf jeden Fall nicht schaden und macht auch die Verhandlungen auf den Märkten wesentlich leichter.

Ein kleines Manko

Wie gesagt, war die Reise wirklich top, einen kleinen Punktabzug gibt es dafür, dass wir in allen Hotels in Twin-Bed-Zimmern, sprich Zimmern mit getrennten Betten untergebracht waren. Dies hat den Hintergrund, dass sich auf den Rundreisen ehr Freunde als Paar ein Zimmer teilen. An sich macht es also Sinn, für uns und die anderen Paare war es halt wenig kuschelig. Man hätte auf Nachfrage die Zimmer tauschen können, was aber allen nach den langen Touren zu aufwendig war. In manchen Hotels konnte man die Einzelbetten zusammenschieben und bei den anderen war es für die eine Nacht, die man dort geschlafen hat auch ok. 

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Ein etwas größeres Manko

Nachdem ich die Organisation zweiwochenlang in höchsten Tönen gelobt habe, bestätigte sich der Spruch "Du sollst den Tag nicht vor dem Abend loben". Für uns ging es ja nicht wie regulär im Reiseprogramm vorgesehen nach 14 Tagen zurück nach Deutschland, sondern von Cuzco über Lima nach Cancun. Auch diese Flüge liefen über Marco Polo, doch leider wurden wir nicht über eine Flugänderung informiert. Wir verpassten also nicht nur unseren Inlands-, sondern auch den Anschlussflug und am Ende auch den Transfer zum Hotel in Tulum. An dem Tag selbst war es ziemlich stressig und nervenaufreibend, aber der Support von Marco Polo war wirklich super und wir bekamen die Rückerstattung nur wenige Wochen nach unserer Heimkehr. Gutes Krisenmanagement, aber ich hätte gerne darauf verzichtet es kennenzulernen ;-) 

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Tulum als krönender Abschluss

Nachdem die Reise nach Mexiko ja doch etwas anstrengender war als gedacht, waren wir einfach überglücklich, als wir dann endlich ankamen. Von Tulum hatten wir schon viel gehört, auf das Hotel wurden wir via Instagram aufmerksam und unsere Erwartungen wurden definitiv nicht enttäuscht. Der Strand ist ein absoluter Traum, das Meer so kristallklar, dass sogar ich die ganze Zeit rein wollte (Moritz erkannte mich gar nicht wieder) und das Hotel ist so schön, dass man gar nicht weiß, wo man zuerst hinschauen soll. Kurzum wir haben uns 100% wohl gefühlt und uns richtig gut entspannt. Abgesehen von einer kleinen Radltour und einem halbtägigen Ausflug in Cenotes haben wir uns auf das Wesentliche konzentriert: am Strand in den traumhaften Daybeds von rechts nach links drehen, essen, trinken, baden, entspannen. Und wir kamen nun auch dazu, all die Eindrücke zu verarbeiten, die in den letzten Wochen auf uns eingeprasselt sind. Die Woche verging wie im Flug und ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal so entspannt war wie in Tulum.

Unser Fazit

Für uns war die Kombination aus Gruppenrundreise und individueller Verlängerung perfekt. Wir konnten von Tag eins an ab abschalten, was uns normalerweise nicht so leicht fällt und konnten dir drei Wochen komplett entspannt genießen. Auf die Geschichte mit den Flügen hätten wir gut und gerne verzichtet, der Support von Marco Polo war aber echt super und am Ende daher alles halb so wild. Würden wir es wieder so machen? Definitiv. 

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